Falko Richter
Position: Sturm
Michael Knoll
Position: Abwehr
Tobias Schultheiß
Position: Mittelfeld
Peter Kurze
Position: Sturm
Michael Wolf
Position: Tor
Michael Fischer
Position: Mittelfeld
Martin Weinert
Position: Abwehr
Andreas Schenk
Position: Abwehr
Holger Bauch
Position: Mittelfeld
Rene Badstube
Position: Mittelfeld
Thomas Winkler
Position: Trainer
Thomas Lange
Position: Mittelfeld
Matthias Nestler
Position: Tor
Spielbericht 1. Mannschaft

Kaum Verbesserung zur Vorwoche

(04.09.2011) - Lobstädt war ein Schuss vor den Bug. Eigentlich hätte man aus den Fehlern des Spiels lernen sollen. Hohe weite Pässe sind out. Kurzpassspiel und viel Laufarbeit ist in. Dinge die die Serbitzer Mannschaft gegen gute Elstertrebnitzer nicht gezeigt hat, maximal in Ansätzen. Dabei schickte man fast die Bestbesetzung aufs Feld.



 



So spielte der FSV

Im Vergleich zum erfolgreichen Spiel gegen Eschefeld änderte man nur wenig. Richter wurde von Lange im Sturm ersetzt, Kowalski begann für Weinert und Knoll kam für Schultheiß ins Team. Mit Winkler und Weinert auf der Bank hatte man außerdem noch gute Leute in der Hinterhand um auf so gut wie jede Situation reagieren zu können.

Geprägt war das Spiel mit vielen kleinen Fehlern. Pässe über 3-4 Meter kamen nicht an oder landeten beim Gegner. Den Ball annehmen und weiter spielen, ein Grundprinzip des Fußballs; noch klappte es nicht so recht. Bezeichnend, dass eigentlich ein Fehler zur ersten Chance der Serbitzer führte. Kurze wird auf rechts Außen frei gespielt und will flanken. Der Ball rutscht ihn über den Spann und landet auf der Latte des gegnerischen Tores.
Ein Fehler von Bauch bringt die Gäste dann in Führung. In der Vorwärtsbewegung, nachdem die Situation eigentlich geklärt war, verliert er den Ball. Der anschließende Schuss aus gut 20Metern wird noch unhaltbar abgefälscht und Wolf kann das erste Mal den Ball aus dem Netz holen(11.min). Nur 12 Minuten drauf spielt Elstertrebnitz mit unserer Hintermannschaft Katz und Maus .Sie gehen durch unsere Reihen und können in die lange Ecke aus maximal 10Metern unsern Hüter überwinden(23.min). Als Folge dessen wird der bereits angeschlagene Kowalski durch Weinert ersetzt.
Serbitz kann sich nun etwas befreien und steht auch defensiv teilweise besser. Leider geschehen noch einige Fehler. Trotzdem wird über Fischer die nächste Chance eingeleitet. Einen schönen Pass in den Lauf wird von ihm bis zur Grundlinie weiter getragen. Eine Flanke auf Bauch in die Mitte folgte. Dieser köpft den Ball allerdings aus kurzer Distanz über die Latte. Doch auf eine gute Aktion folgt wieder eine Schlechte: Bei einem Befreiungsschlag der Gäste verschätzt sich Weinert kurz nach der Mittellinie. Sein Gegenspieler geht ungehindert auf Wolf zu und vollendet ohne größere Probleme (36.min).
Kurz vor der Pause ist Serbitz noch Mal offensiver und kommt durch einen Elfmeter zum 1:3. Eiskalt verwandelt Schenk, obwohl der Hüter die richtige Ecke ahnte.



Also läuft man wieder Mal einem Rückstand hinterher. Der mentale Vorteil, durch den Anschluss aus der 45.min, liegt allerdings beim FSV.

Das Spiel flachte in Hälfte zwei deutlich ab. Beide Teams zollten dem heißen Wetter Tribut und konnten an die schnellere erste Halbzeit nicht anschließen. Erst in der 61. Minute kommt Elstertrebnitz zur ersten besseren Gelegenheit, scheitert aber an unserm Torwart. Winkler kommt in der 65.min für Kurze und kann dem serbitzer Spiel in der Offensive wieder etwas mehr Leben einhauchen. Doch im Mittelpunkt standen vorerst Bauch und Badstube. Beide spielten sich den Ball über links schön zu. Badstube nimmt den Ball bis in den 5er mit, kann ihn allerdings nur am Außennetz platzieren. In der 70.min kann dann auch Winkler seine erste und beste Möglichkeit zum Torerfolg verbuchen. Eine Flanke von Lange nimmt er am zweiten Pfosten direkt. Der Hüter klärt allerdings stark zur Ecke.
In diese Hochphase von Serbitz komm das 4:1 der Gäste natürlich nicht besonders günstig. Ein Konter wird von ihnen gut zuende gespielt und sehenswert per Seitfallzieher vollendet. Serbitz ergibt sich dem Schicksal und macht nach vorn und nach hinten nur noch das Nötigste.

Wieder keine befriedigende Leistung. Man macht sich Gedanken, ob das Spiel gegen Eschefeld eher ein Ausrutscher war und nicht die beiden letzteren.

M. Nestler für laenderauswahl.de

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