Thomas Karig
Position: Tor
Peter Kurze
Position: Sturm
Tom Hildwein
Position: Mittelfeld
Matthias Nestler
Position: Tor
Thomas Lange
Position: Mittelfeld
Roman Kowalski
Position: Abwehr
Falko Richter
Position: Sturm
Stefan Winkler
Position: Mittelfeld
Rene Badstube
Position: Mittelfeld
Sören Winklmeier
Position: Mittelfeld
Matthias Nestler
Position: Tor
Spielbericht 1. Mannschaft

Abwehr verzweifelt gesucht

(30.04.2011) - Ein Blick auf die Tabelle genügt um zu erkennen, dass man nur noch auf Abschiedstour zu den Spielen fährt. Zu groß ist der Abstand zum Vorletzten und selbst dieser Platz sichert keinen Klassenerhalt. Trotzdem sollte man versuchen wenigstens sein Gesicht zu wahren und sich nicht abschießen zu lassen. Etwas was an diesem Wochenende nur bedingt gelang.



 



So spielte der FSV

Nestler ersetzte den abwesenden Karig im Tor und feiert damit die Rückkehr seit der 0:8 Pleite gegen Frohburg. Ebenso kehrt Winklmeier in die Mannschaft zurück, er brachte mit Badstube im Mittelfeld die nötige Ruhe rein. Vorn stürmte Kurze neben Richter, unterstützt von den Außen, Hildwein und Winkler.

Die Partie begann träge, beide Teams kannten sich schon eine Weile und wussten wie man den anderen nehmen musste. Es gelang nur selten eine Aktion mit Zug zum Tor. Aber wenn dann war diese auf Grund der gut stehenden Defensive erfolglos, auch auf Seiten der Gäste aus Serbitz. Es dauert eine gewisse Zeit, bis sich eine der Mannschaften genug Freiräume erarbeiten konnten. Und dies war zu Beginn der Gastgeber. Immer wieder stach er in die Gassen, welche zu oft von der serbitzer Abwehr geboten wurde. Doch meist endete der Angriff im Aus oder beim heraus eilenden Nestler.
Doch auch der FSV sollte die eine oder andere Möglichkeit bekommen. Leider war man vor dem Tor genauso inkonsequent wie die Mölbisser. Erst durch ein bisschen Glück fielen dann die Tore. Das 1:0 für den FSV war ein Freistoß von der Mittellinie. Lange legt sich den Ball zu Recht und zieht einfach mal ab. Keiner im Strafraum kann das Leder ablenken und so wird der Hüter der Mölbisser irritiert und lässt ihn ins Netz fallen. Ob verdient oder nicht, überrascht war jeder auf dem Gelände, Lange wohl am meisten. Doch das Glück währte nur wenige Sekunden. Denn direkt nach Anstoß wird ein langer Ball auf den links Außen der Mölbisser geschlagen. Kowalski kann den Zweikampf nicht gewinnen und muss seinen Gegenspieler passieren lassen. Dieser nimmt den Ball wunderschön mit links an und vollendet mit dem rechten Fuß in die kurze Ecke. Nestler kommt zwar noch an den Ball, der Schuss war allerdings zu wuchtig und so kann er ihn nicht mehr vom Kurs abbringen. 1:1, alles wieder auf Anfang.
Nun spielte vermehrt Mölbis. Zwar können die Serbitzer immer wieder durch Konter die ein oder andere Chance verbuchen. Die gefährlicheren Aktionen hat aber der Gastgeber. Vor allem durch Freistöße kann er von sich reden machen. Allerdings muss erst ein erneuter Fehler von Kowaski herhalten um unseren Schlussmann zu überwinden. An der Strafraumkante setzt sich sein Gegenspieler gut gegen ihn durch und kann sich so ein freies Schussfeld erarbeiten. Er zieht unhaltbar ab. 2:1 zu diesem Zeitpunkt verdient. Serbitz mobilisiert noch mal alle Reserven, ist aber nicht im Stande, den nicht immer glücklich wirkenden Hüter der Gastgeber zu schlagen. Chancen entstehen vor allem durch das Zusammenspiel von Richter, Winkler, Badstube und Winklmeier. Über die linke Seite passiert nicht viel.




Zur Pause konnte man dennoch mit dem serbitzer Spiel trotz Rückstandes zufrieden sein. Man hielt gut dagegen und zeigte in Ansätzen dass man auch spielerisch in der Lage war mitzuhalten. Jedoch lag man mal wieder zurück.

Serbitz verschlief den Beginn der zweiten Hälfte. Mölbis machte viel Druck, brauchte aber erst eine Unaufmerksamkeit in der Hintermannschaft des FSV um das fällige 3:1 zu erzielen. Ein Querschläger von Lange landet bei einem Mölbisser, welcher völlig frei steht und seinen Teamkameraden kurz vor der Linie anspielt. Dieser hat keine Probleme mit dem einschieben.
Das Tor schien die serbitzer Mannschaft wach zu rütteln. Denn endlich bewegte man sich auch wieder Richtung mölbisser Gehäuse. Wenig überraschend war dann wie das Anschlusstor entstand. Denn wieder einmal war Fortuna auf Seiten des FSV. Eine Vorlage von Badstube nahm Winklmeier zum Anlass einfach mal aus 35 Metern abzuziehen. Der Ball ging über den Schlussmann der Gastgeber und sprang dann augenscheinlich aus dem Tor wieder hinaus. Dies nahmen die Mölbisser zum Anlass um gewagte physikalische Theorien über die Flugweise von Runden Körpern zu entwickeln. Denn sie protestierten, der Ball wäre auf das Tor, vom oberen Netz ins Tor gerutscht und dann raus gesprungen. Selbst wenn dies war gewesen wäre, der Linienrichter erkannte eindeutig auf Tor, wäre man korrekt bestraft worden. Denn schließlich muss man als gastgebende Mannschaft dafür sorgen, dass die Netze von den Toren ordnungemäß angebracht sind, damit solche Probleme gar nicht erst auftauchen. Aber wie gesagt, die Flugbahn des Balles war eindeutig und das Tor dementsprechend korrekt.
Nach dem Tor waren die Mölbisser erbost und begannen einen Sturmlauf, was der FSV dazu nutzte den ein oder anderen Konter zu fahren. Leider erfolglos. Mehr von Erfolg gekrönt waren dagegen die Bemühungen der Gastgeber. Denn über deren rechte Seite schaffte man es den alten Abstand wieder her zu stellen. Dies nahm unsere Abwehr zum Anlass um einmal darüber nachzudenken, ob es nicht besser wäre die Gegenspieler und somit die Seiten zu tauschen. Um es kurz zu machen, im Anschluss waren die beiden Verteidiger an den letzten beiden Toren nicht mehr beteiligt bzw. schuldig. Das war nämlich das Mittelfeld, welche nicht mehr mit nach hinten arbeiteten. Daher konnten sich die Gastgeber Freiräumer erarbeiten und unsere Abwehr ohne weiteres ausspielen. Tor 5 und 6 fielen durch Alleingänge. Es hätte letztendlich auch höher ausfallen können, doch die Abschlussschwäche der Mölbisser blieb bis zuletzt bestehen, auch wenn man bei 6 Gegentoren wohl kaum davon sprechen kann.

Angetreten mit fast der ganzen letzt jährigen zweiten Mannschaft konnte man kaum ein anderes Ergebnis erwarten, obwohl die erste Halbzeit vielversprechend verlief. Letztendlich muss man aber über 90 Minuten bestehen, Serbitz schaffte mit gutem Willen knapp 65. Und die Gegner werden nicht leichter.

M. Nestler für laenderauswahl.de

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