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Endlich mal ein guter Schiri!
Es gab bisher wenig Saisonspiele des FSV, nach denen man Positives über den Schiedsrichter schreiben konnte, aber das konnte gegen die SG Gnandstein nicht passieren. Denn nachdem der etatmäßige Schiedsrichter, aus welchen Gründen auch immer, nie auf dem schönen Platz an der B93 auftauchte, einigten sich die Verantwortlichen beider Teams, also des FSV Serbitz/Thräna und der SG Gnandstein, darauf, dass der Trainer René Grübel die Partie leiten sollte, der neben seinem Traineramt auch noch gelernter Schiedsrichter ist. Dass dies nicht die ideellen Voraussetzungen für ein Fußballspiel waren, schien klar, und die letzten zwanzig Minuten des Spiels machten das dann auch sehr deutlich.
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Nach dem leichten Schwächeln in den letzten Partien des FSV, machten sie im Spiel gegen Gnandstein von Beginn an einen verbesserten Eindruck. In das Spiel schien wieder mehr Ruhe eingekehrt zu sein und auch nach vorne wurden ab und an spielerische Akzente gesetzt. Hauptverantwortlich dafür war Holger Bauch, der an diesem Tag eine überragende Leistung ablieferte und, das fiel auf, im Zusammenspiel mit Sören Winklmeier super harmonierte. Dennoch waren die ersten 45 Minuten wenig spektakulär und hatten ihre erste nennenswerte Chance nach 23 gespielten Minuten. Nach einem leichtfertigen Ballverlust von Martin Weinert in der Vorwärtsbewegung, musste ein taktisches Foul herhalten und bescherte den Gästen einen Freistoß aus gefährlicher Distanz. Der Schütze jedoch schien bei den Temperaturen noch etwas unterkühlt gewesen zu sein und brachte lediglich ein Schüsschen auf das Tor von Matthias Nestler, der den Ball festhielt. Dann war es zweimal Holger Bauch, der für Gefahr sorgen sollte. In der 42. Spielminute brachte er einen ordentlichen, aber zu unplatzierten Schuss auf das Gehäuse der Gäste und wenige Minuten später bediente er Thomas Winkler, nachdem er sich gegen zwei Mann durchgesetzt hatte, dieser jedoch verpasste eine gute Gelegenheit. Kurz darauf bekam Thomas Winkler noch eine gute Chance, nach einem schönen Freistoß von Andreas Lehmann, und holte mit einem ordentlicher Kopfball eine Ecke heraus. Überhaupt war der Gästekeeper einer der besten Spieler auf dem Feld. Mit einem 0:0 ging es also in die Kabinen. Ein Ergebnis, mit dem bis dato beide Mannschaften gut leben konnten und auch mit dem Schiedsrichter waren noch alle zufrieden. Die zweite Halbzeit sollte ihm aber deutlich mehr Schwierigkeiten machen, zogen beide Mannschaften das Spieltempo doch ziemlich an und ließen ihren Emotionen auch etwas mehr Freilauf. Gleich in der 46. Minute sollten die Serbitzer ihre nächste gute Gelegenheit bekommen. Sören Winklmeier bediente Thomas Winkler mit einem schönen Pass, dieser jedoch konnte auch die nächste gute Gelegenheit nicht verwerten. 10 Minuten später waren dann wieder die Gäste aus Gnandstein am Zug. Ein satter Schuss ging an die Latte und den Nachschuss parierte Matthias Nestler gut und leitete den direkten Gegenzug ein. Andreas Lehmann spielte Thomas Winkler frei, allerdings blieb auch in dieser Situation der starke Gästetorhüter Sieger. Nun entwickelte sich das Spiel zu einem offenen Schlagabtausch. Die nächste Chance gab es bereits in der 61. Spielminute, als Andreas Lehmann, nach einer Flanke von Holger Bauch, Thomas Winkler per Kopf bediente, dessen starken Schuss konnte der gnandsteiner Schlussmann allerdings erneut parieren. Die Serbitzer hatten das Zepter des Spiels nun eigentlich in der Hand, verpassten es jedoch, aus ihren vielen Torchancen letztendlich die nötigen Tore zu erzielen. So auch in der 68. Spielminute, als, nach einer Flanke von Sören Winklmeier, der Kopfball von Andreas Lehmann an der Latte hängen blieb und auch der Nachschuss über das Tor ging. Diese Nachlässigkeit im Umgang mit den Torchancen wurde dann natürlich – wie sollte es anderes sein? - bestraft. Nach einer Ecke für Gnandstein, sprang einer ihrer Spieler am höchsten und überwand Matthias Nestler mit einem Kopfball. In dieser Situation fehlte die richtige Zuordnung im Strafraum der Serbitzer. Doch die Spieler des FSV bewiesen Moral und hatten nun Chancen im Minutentakt. Die erste vergab Andreas Lehmann, der den Ball rechts am Gehäuse vorbei schoss. Die nächste hatte Christian Penzholz, nach einer Ecke, der denn Ball per Kopf an die Latte lenkte. In der 80. Minute jedoch sollte es dann soweit sein. Sören Winklmeier erlöste die Serbitzer mit einem schönen Schuß zum 1:1. Ein gnandsteiner Spieler sah da sogar noch Rot, was die Schlussphase sehr hektisch werden ließ. Die letzte Gelegenheit hatte dann nochmal Thomas Müller, der aber wiederum – es war die Geschichte des Spiels – am starken Gästekeeper scheiterte. Somit blieb es bei dem einen Punkt, der beiden Mannschaften nicht so richtig weiterhilft. Gemessen an den Chancen hätten die Serbitzer auch getrost gewinnen können, aber es sollte nicht sein.
Doch es gibt auch Positives zu verkünden. Dirk "Dieter Sprödl" Spörl, seines Zeichens Trainer der serbitzer Mannschaft, hat im hohen Alter seine Abschlussschwäche doch noch abstellen können und belohnt sich und seine Frau mit Zwillingen. Wenn er da mal nicht gedopt war.
Bleibt eigentlich nur noch „Frohe Weihnachten“ zu wünschen vom laenderauswahl.de – Team. Lasst es euch gut, aber nicht zu gut gehen – denn wer über die Feiertage sündigt, wird es in der Vorbereitung doppelt und dreifach ausbaden müssen. ;)
K.Gentsch
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