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Spiel in den letzten 15 Minuten gedreht


Ganz nach dem Motto 1. Halbzeit „PFUI“ und 2. Halbzeit „HUI“, trat der FSV am Sonntag beim Ligaschlusslicht Thierbacher SV II auf und erarbeitete sich einen 3:1 Erfolg. Durch die Tore von M. Majetschak, H. Bauch und Th. Winkler. Aber unten mehr dazu.

 

Mike Majetschak - Spieler des Tages



So spielte der FSV

Bei sehr frischem Wind und eisigen Temperaturen Pfiff Schiri Frank aus Eula die Begegnung am Sonntag pünktlich an. Der FSV tat sich auf dem kleinem Thierbacher Platz zu Beginn sehr schwer, so dass ein nicht gerade ansehnliches Spiel entwickelte, wobei die Hausherren ein kleines Sichtbares Übergewicht entwickelten. Thierbach besaß die ersten kleineren Möglichkeiten in Führung zu gehen, doch ging ein Schuss von Forstmeier (13. Min) und seines Mitspielers Babucke (22. Min) knapp am Gäste Gehäuse vorbei. Aber auch der FSV erarbeitete sich kleinere Chancen. So verpasste M. Dinter in der 19. Minute eine Flanke von Th. Lange, sowie ging ein Gewaltschuss von Lange mit links am Langenpfosten vorbei (23. Min). In den folgenden Minuten spielte sich das Geschehen mehr zwischen den Strafräumen ab so das nicht viel gesah.

Mit dem ersten Eckball des Spiels erzielte die Einheimischen ihre Führung. Der Thierbacher und Ex-Serbitzer D. Forstmeier schlich sich im richtigem Moment von seinem Bewacher Ch. Penzholz davon und konnte so am Langenpfosten frei zur 1:0 Führung einköpfen (35. Min). Der FSV schien aber nicht geschockt und versuchte in den verbleibenden 10 Minuten den Ausgleich zu erzielen, doch stand man seinem eigenem Unvermögen sich selbst im Weg. Es wurde versucht mit schnellem direktem Kurzpassspiel den Ball nach vorn zu tragen, doch leider landete fast jeder Pass in den Beinen des Gegners, da die Pässe einfach zu ungenau und stellenweise schlampig gespielt wurden, so ging es mit dem 1:0 in die Halbzeitpause.

Nach der Fünfzehn minütigen Pause schien ein komplett anderes Team des FSV Eintracht Serbitz/Thräna auf dem Platz zu stehen. Man besann sich auf seine Stärken und spielte einfachen und geradlinigen Fußball und man besaß so nun Spiel- und Feldvorteile. Doch wollte der erlösende Ausgleich nicht gleich gelingen, da der Thierbacher SV geschickt die Räume eng machte und versuchte den Gegner aus seinem Strafraum raus zu halten. Doch dieses gelang den Hausherren nicht immer, so konnte Th. Winkler sich an der Strafraumgrenze gegen zwei Gegenspieler durchsetzen und versuchte aus der Drehung den Ausgleich zu erzielen doch traf er leider nur das Lattenkreuz (50. Min.). So fasste sich M. Wolf ein Herz und versuchte es mit einem Fernschuss, doch das Leder strich um Haaresbreite über die Querlatte (55. Min). Dann folgten einige Schock Minuten auf beiden Seiten, als N. Grüneberg einen Einwurf verlängern wollte traf er mit seinem Hinterkopf seinen Gegenspieler Ingo Seidel versehentlich im Gesicht, welcher sofort zu Boden ging und dort ausgeknockt liegen blieb. Für den Serbitzer Grüneberg konnte es nach kurzer Behandlung weitergehen. Um den Thierbacher stand es in diesen Minuten nicht gut und so kümmerten sich die Trainer von Thierbach und Serbitz gemeinsam um den benommenen Spieler, der mit einer Trage vom Platz gebracht werden und anschließend mit dem Notarzt in die Klinik gefahren werden musste. Auf diesem Wege Alles gute und gute Besserung! Nach der kurzen Unterbrechung und der Schockbekämpfung machte Serbitz da weiter wo sie aufhörten. Einen Schuss in der 65 Minute konnte ein Thierbacher Verteidiger gerade noch auf der Linie klären. Wieder war es M. Wolf der den Ausgleich aus der Distanz erzwingen wollte doch auch dieses mal verfehlte er nur um Zentimeter (67. Min). In der 70. Minute wurde der etablierte Spieler M. Stock eingewechselt, der auch gleich noch mehr Schwung und Bewegung in das Serbitzer Spiel brachte. Der heimische Schlussmann Nico Schumann kratzte in der 75. Minute einen Majetschak Schuss aus dem Rechteneck und lenkte den Ball um den Pfosten. Den darauf folgenden Eckball trat H. Bauch in den Strafraum wo M. Majetschak den Ausgleich mit einem sehenswerten Flugkopfball erzielte. Nun kam Serbitz richtig ins Rollen und wollte die drei Punkte mit nach Hause nehmen. Nach einem sehr guten Pass in den Lauf von H. Bauch lief dieser in den Strafraum und behielt die Übersicht und traf mit einem Schuss ins lange Eck zur 1:2 Führung (78. Min).

Der Thierbacher SV versuchte es nun immer mal wieder mit Kontern, die aber nur sehr wenig Gefahr ausstrahlten und immer wieder scheiterten sie am Schlussmann D. Dietze oder waren vorher M. Majetschak und seine Verteidiger die Endstation der Gegenstöße. Serbitz versuchte die Führung in den letzten Minuten auszubauen und so erzielte Th. Winkler sein 21. Saisontor in der 87. Minute nach einer guten Flanke von H. Bauch zum 1:3 aus einheimischer Sicht.

Im Großen und Ganzen kann man sagen dass es diesem Tage ein so genannter Arbeitssieg war. Auf Grund der Steigerung in der zweiten Hälfte und der klaren Überlegenheit verlies der FSV Eintracht Serbitz/Thräna zu recht als Sieger den Platz. Trotz einer Geschlossenen Mannschaftsleistung möchte ich die Spieler M. Majetschak der die Defensive gut organisierte und der Spieler H. Bauch der an allen drei Toren direkt beteiligt war, Positiv hervorzuheben. Hoffentlich kann man die gute Leistung der zweiten Halbzeit in die kommenden Spiele gegen SV Eula, Germania Mölbis, Fortuna Neukirchen usw. übertragen und an diese anknüpfen.


R.Grübel