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Ja ist denn heut' schon Weihnachten?
Dieser wohl bekannte Satz, aus dem Munde des Kaisers, kann gut und gerne als Titel für das Spiel der Serbitzer an diesem Wochenende herangezogen werden. Denn drei Punkte für eine unterirdische Leistung und dazu noch eine vergebene Großchance in letzter Minute, kann nur als Geschenk eingestuft werden. Und allzu viel sollte man sich auf diesen Sieg nicht einbilden.
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Gleich zu Beginn des Spiels, zwischen dem FSV Serbitz/Thräna und dem FSV Kitzscher, wurde deutlich, dass die bessere Spielanlage an diesem Tage bei den Gästen lag. Während diese bemüht waren, einen gepflegten Spielaufbau an den Tag zu legen, verstrickten sich die Serbitzer in unnötige Ballverluste und deuteten einen Spielaufbau nicht mal an. Doch vor dem Sechzehner, und das wird auch der Grund für die prekäre Tabellensituation des FSV Kitzscher sein, bekamen diese nichts zustande. So kam es, dass die Spieler des FSV Serbitz/Thräna die erste größere Chance des Spiels haben sollten. In der 28. Minute spielte Andreas Lehmann einen langen Pass auf Thomas Winkler, welcher mit dem Ball Richtung Grenze des Sechzehners kam, diesen jedoch noch an den Pfosten drehen konnte. Ein Tor war in dieser Situation allerdings schon rein physikalisch nur schwer möglich. Zwei Minuten später kamen dann auch die Gäste zu ihrer ersten Chance und die serbitzer Fans mussten zittern. Aber nicht etwa, weil der Schuss, den ein Spieler von Kitzscher abgab, so unhaltbar schien, sondern vielmehr, weil sich Matthias Nestler wiedermal darauf beschränkte, den Ball ins Aus zu gucken, anstatt ihm nachzugehen. In dieser Phase des Spiels häuften sich die Chancen, denn drei Minuten, nach dem Schuss auf das Gehäuse der Serbitzer, hatten diese ihre nächste Chance. Ein Freistoß von Marcel Kubik wurde lang und länger, ein Abwehrspieler von Kitzscher verschätzte sich ordentlich und somit kam Holger Bauch zu einer sehr guten Gelegenheit. Den aufsetzenden Ball nämlich, nutzte dieser für einen satten Schuss, welcher jedoch über das Gehäuse der Gäste ging. Weitere elf Minuten später gab es dann einen der wenigen guten Angriffe des FSV Serbitz/Thräna. Nach einem Freistoß des FSV Kitzscher, schaltete Holger Bauch blitzschnell und bediente Thomas Winkler ausgezeichnet, mit einem super Pass in dessen Lauf. Leider konnte Winkler den Ball nicht verwerten und schoss den gegnerischen Torwart an. Das war die große Chance zum 1:0, allerdings wäre eine Führung auch nicht verdient gewesen. Denn die Serbitzer lieferten an diesem Samstagnachmittag eine ihrer schlechtesten Saisonleistungen ab. Die zweite Halbzeit jedoch, sollte auch nicht viel besser werden. Ganz im Gegenteil, die serbitzer Spieler bauten weiter ab, während der FSV Kitzscher weiter bemüht war, gepflegten Fußball zu spielen. Das alleine reicht aber nicht und somit war es dann Tatsächlich die serbitzer Mannschaft, die das 1:0 für sich verbuchen konnte. In der 70. Minute spielte Thomas Winkler, im Strafraum der Gäste, einen wohl durchdachten Querpass auf Andreas Lehmann und dieser schob das Leder überlegt zum 1:0 in die Maschen. Fünf Minuten später war es dann Sören Winkelmeier, der nach einer Ecke, mit einem wuchtigen Kopfball, das Tor nur knapp verfehlte. Doch auch wenn es in diesem Bericht nicht so richtig zum Ausdruck kommt, waren die Gäste spielerisch immer noch um Weiten besser. Ihr Problem bestand aber weiterhin darin, dass sie in letzter Konsequenz nicht schlagkräftig genug waren, um große Torgefahr auszustrahlen. In der Folge beschränkten sich die Serbitzer nur noch auf das Verteidigen, aber nicht mal das wollte ihnen so richtig gelingen. Es fehlte dabei nicht nur an den spielerischen Möglichkeiten, auch den letzten Einsatz ließen sie hier und da vermissen. Doch es war die Story des Spiels, auch die nächste Großchance gehörte der serbitzer Mannschaft. In der 88. Minute kam der Ball glücklich zu Thomas Winkler und es gab erneut die Chance für ihn, ein Tor zu erzielen. Doch auch in dieser Situation agierte er nicht konsequent genug und vergab die gute Gelegenheit. Damit wurde es nochmal spannend, denn der Schiedsrichter schien, warum auch immer, Gefallen an der Partie gefunden zu haben und wollte einfach nicht abpfeifen. Indirekt sorgte er damit dafür, dass Matthias Nestler noch seinen großen Auftritt haben sollte. Einen völlig ungefährlichen Ball, den er gemütlich mit der Hand hätte aufnehmen können, spielte er wie ferngesteuert genau vor die Füße des Stürmer vom FSV Kitzscher. Dieser jedoch war anscheinend zu überrascht von der punktgenauen Auflage, schoss Matthias Nestler an und besiegelte damit den Sieg für den FSV Serbitz/Thräna. Der FSV Kitzscher scheiterte schlicht und ergreifend an seiner fehlenden Durchschlagskraft und der Fußballgott war an diesem Tag ein Serbitzer. Und ohne Martin Weinert, wären die drei Punkte an diesem Samstagnachmittag wahrscheinlich auch nicht in Serbitz geblieben. Marcel Kubik fand für dessen Leistung, nach dem Spiel, folgende Worte: Phillip-Lahm-verdächtig.
K.Gentsch
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