Der Trainer war in den letzten Tagen nicht zu beneiden, da ihm berufsbedingt Th. Lange und Ch. Penzholz fehlten. Dazu kam das sich Freitag und Sonnabendvormittag auch noch A. Lehmann und M. Weinert krank meldeten. (Auf diesem Wege gute Besserung) So wurde M. Stock wieder rekrutiert, T. Hildwein kam zu seinem ersten Einsatz von Beginn an und T. Schultheiß rückte auf die Bank der Ersten. Und jeder machte seine Sache sehr, sehr ordentlich und so wurde aus Groitzsch ein Punkt mit nach Serbitz genommen.
Michael Stock - Spieler des Tages
So spielte der FSV
Am Sonnabend wurde bei sehr gutem Herbstwetter um 14:00 Uhr die Partie in Groitzsch angepfiffen. Und es entwickelte sich zu Beginn eine recht einseitige Begegnung. Da Serbitz die ersten 30 Minuten viel zu passiv agierte und dem SV Groitzsch viel Platz lies. So das die Heimmannschaft ein Übergewicht im Mittelfeld erzeugen konnte aber die Serbitzer standen in der Hintermannschaft gut und ließen nur kleinere Möglichkeiten zu. So hatte Groitzsch in der 13. Minute die Möglichkeit zur Führung, doch den verdeckten Schuss ließ Th. Karig erst nach vorn abprallen aber im Nachfassen hatte er das Leder sicher. Oder als ein Groitzscher in den Serbitzer Strafraum einlief aber im Abschluss im das nötige Glück fehlte und er das Spielgerät ca. zwei Meter am Tor vorbei schoss. In der 25. Minute Glück für Serbitz als ein Schuss auf die Lattenoberkannte ging. Ansonsten egalisierten sich beide Mannschaften weitestgehend im Mittelfeld, da beide Abwehrreihen sehr gut organisiert waren. Positiv zu erwähnen sind hier in den Reihen der Serbitzer die Routiniers M. Majetschak und M. Stock die, die gegnerischen Spielern das ein und das andere Mal keine Chance im Zweikampf ließen. Aber leider konnte auch kein richtiger Spielfluss entstehen da Schiedsrichter Reichenbach die Partie sehr kleinlich leitete und fasst jeden Körperkontakt abpfiff.
In der 32. Minute konnte man auch eine nennenswerte Chance auf Seiten des FSV verbuchen, als S. Winklmeier sich gut auf der rechten Seite durchsetzte und den Ball scharf vor das Groitzscher Tor spielte und sich der einlaufende Stürmer Winkler lang machte aber leider nicht den Ball über die Linie brachte. Kurz darauf war dann aber schon Schluss mit der ersten Halbzeit.
Beide Mannschaften kamen unverändert aus den Kabinen und es ging vorerst weiter wie in der ersten Hälfte: Groitzsch machte Druck und Serbitz verteidigte. In der 49. Und in der 53. Minute war Th. Karig auf dem Posten und zeichnete sich wieder als sicherer Rückhalt für seine Mannschaft aus, als er Schüsse aus aussichtsreicher Position klärte. Nur wenige Minuten später machten sich die Groitzscher Fans bereit zum Jubeln, als ihr bester Torschütze Daniel Hientzsche sich allein in Richtung Tor aufmachte und cool an Karig vorbeischieben wollte, doch der Schlussmann des FSV blieb gelassener und klärte reaktionsschnell mit einer Fußabwehr. Die folgende Ecke bracht auch nichts ein. Serbitz schien jetzt aufzuwachen und besann sich nun auch auf Offensivspiel und man erarbeitete sich die ein oder andere gut Möglichkeit. So war es zum Beispiel S. Winklmeier der einen Kopfball nicht richtig platzieren kann oder H. Bauch dessen Kopfball nur um Haaresbreite am Lattenkreuz vorbei strich. Nun entwickelte sich ein sehr absehbares Spiel, da beide Mannschaften merkten, dass es möglich ist einen Treffer zu markieren. In der 65. Minute musste Groitzsch mit einem Mann weniger agieren weil, der bereits verwarnte Verteidiger von SVG in M. Dinter springt und dafür die zweite Gelbe Karte bekam und bekanntlich ist zwei mal Gelb gleich Gelb-Rot. Doch Groitzsch steckte den Schock schnell weg und machte munter weiter.
Doch erstmal war Serbitz weiter am Drücker. Zum Beispiel als N. Grüneberg mit rechts scheiterte oder als Th. Winkler in den gegnerischen Strafraum lief und dort gleich von zwei Groitzschern in die Sprichwörtliche Zange genommen wurde und jeder der dachte das man nun in Führung gehen könnte, sah sich getäuscht, da der erwartete Pfiff des SR Reichenbach aus unerklärlichen Gründen ausblieb. In der 80. Minute kam es zum ersten Einsatz von T. Schultheiß in Reihen der ersten Mannschaft, als er für Dinter eingewechselt wurde.
In der 85. Minute fiel das 1:0 für den SV Groitzsch. Bei der Freistoßausführung schlichen sich gleich zwei Groitzscher Spieler von ihren Gegenspielern weg und so stand Torschütze vom Dienst auf Seite des SCG Mutterseelen allein und lies Torhüter Karig keine Chance zur Abwehr. Nun dachten die wenigen mitgereisten Serbitzer, das war es dann wohl. Doch weit gefehlt, während man sich auf Seiten der Groitzscher noch über den Treffer freute war es Winkler der in den Sechzehner eindrang und sich gegen drei Verteidiger klasse durchsetzte und zum 1:1 einschob, so stand man wieder am Anfang. In den Schlussminuten wollten beide Mannschaften den Sieg aber so richtig wollte es wohl auf beiden Seiten nicht so recht gelingen. Doch kurz vor dem Abpfiff noch einmal kurz Luft anhalten als Thomas Karig abtauchte und einen gut platzierten Schuss aus dem rechten unterem Eck angelte und um den Pfosten lenkte. Auch die Ecke bringt nichts mehr, da das Spielgerät gleich abgefangen wird und Referee Reichenbach pünktlich die Partie beendet.
Alles in allem kann man sagen, dass die Punkteteilung in Ordnung geht, da beide Mannschaften sich entweder im Mittelfeld egalisierten oder sehr gute Torchancen auf beiden Seiten leichtfertig vergeben. An alle Spieler die sich kurzfristig bereiterklärten sei auf diesem Wege noch einmal gedankt.
R.Grübel
Spielbericht der zweiten Mannschaft:
2 Siege in Folge
Nach dem überzeugenden Sieg der Zweiten in Auligk ging es diesen Sonntag gegen den Tabellenletzten Kohren-Sahlis II, die bis zu diesem Zeitpunkt 0 Punkte und erst 3 geschossene Tore auf ihrem Konto hatten. Jedoch wollt man an dieses Spiel nicht zu locker rangehen und den Gegner unterschätzen, da Serbitz sehr gern die Eigenschaft hat sich dem Niveau der gegnerischen Mannschaft anzupassen. Man wollte wie in Auligk ab der 1. Minute offensiven Druck aufbauen und das erste Tor schießen.
Von Beginn an zeigten die Hausherren das sie dieses Spiel gewinnen wollten und versuchten konzentriert über die Außen zu spielen und von da aus die Stürmer in der Mitte zu bedienen. Kohren jedoch stand mit 9 Mann in der Defensive womit der Raum im Sechzehner denkbar eng war. Immer wieder wurden sehenswerte Zusammenspiele auf beiden Außenbahnen gezeigt: sowohl von Badstube und Fischer auf der rechten Seite als auch von Meißner und Grüneberg auf dem linken Flügel. Einzig der Torerfolg sollte verwehrt beleiben. Dabei sei zu erwähnen das der gute Kohrener Hüter so manche Chance vereitelte und die Serbitzer in der 1. Halbzeit ein wenig ratlos wirkten ob sie den Ball nun mit Gewalt ins Tor befördern sollten oder ihn mit schönen Kombinationen über die Torlinie tragen sollten. So dauerte es bis zur 38.Minute das die Heimmannschaft endlich erlöst wurde. Nach wildem Gedränge im 5-Meter-Raum klären die Gäste scheinbar nach links außen doch da steht Guhlich auf der Grundlinie im Torraum und befördert den Ball zurück Richtung Kasten. Kein gegnerischer Spieler erreicht diesen Ball und plötzlich zappelt dieser im Netz.1:0 für Serbitz und man hörte förmlich wie allen ein Stein vom Herzen fiel. Endlich hatte man das Führungstor geschossen. Kurz darauf war auch schon Halbzeitpause.
Es sei zu erwähnen das Kohren in dieser ersten Hälfte keine nennenswerte Torchance herausspielte und alle hohen Bälle von Nestler sicher in Gewahrsam genommen wurden. Die Pausenansprache folgte und man war sich einig das man sich nicht auf dieser 1:0 Führung ausruhen durfte. Jedoch auch weiter konzentriert spielen musste um nicht den Ausgleich zu fangen. Zur Pause kam Thomas Müller für den Torschützen Ronny Guhlich. So ging es in die 2.Halbzeit.
Diese begann mit einer Riesenchance für Grüneberg der frei vorm Tor einschieben wollte jedoch leider nur den Pfosten traf. Im Mittelfeld hatte man nun die klare Oberhand und forcierte das Spiel über die Flügel wie schon in der ersten Hälfte. Nach einem Pass von Stein aus dem zentralen Mittelfeld auf die Außenbahn zu Kowalski zog dieser Richtung Tor. Von 25 Metern einfach mal probierend zog dieser ab. Jedoch unterlag der Kohrener Hüter wie alle anderen auf dem Platz dem Irrglauben das dieser Ball ins Aus gehen würde und so rutschte dieser zwischen ihm und Pfosten ins Netz: 2:0 in der 49. Minute und endlich das geforderte und erhoffte zweite Tor. In der 60. Minute kam Warchocki für Stein. Nachdem Müller mit einem guten Kopfball am Kohrener Hüter scheiterte nahm er sich danach bei einer hohen Hereingabe ein Herz, suchte den Abschluss gegen 2 Gegenspieler und köpfte in gewohnter Manier zum 3:0 in der 75.Minute ein. Und wieder einmal muss ich Trainer Feistes Einwechslungspolitik erwähnen. Spieler eingewechselt - Torerfolg eingewechselt.
Natürlich gab es auch in dieser 2.Halbzeit weitere gute Chancen für Serbitz-Thräna die jedoch leichtfertig vergeben wurden oder beim Hüter endeten. In der 86. Minute setzt sich noch mal der erneut starke Badstube im Strafraum durch legt den Ball quer vors Tor wo Müller nur noch gelassen einschieben braucht zum 4:0. In den restlichen Minuten seien nur noch ein paar Versuche der Kohrener zu erwähnen die versuchten das Ehrentor zu erzielen.
Wieder ein Sieg der auch in der Höhe verdient war. Serbitz war über 90 Minuten die bessere Mannschaft und hätte mit ein wenig mehr Glück auch noch das ein oder andere Tor mehr schießen können. So festigte man seinen Platz im Mittelfeld und bleibt mit 37 Treffern weiter unter den Torgefährlichsten Mannschaften dieser Spielklasse.