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In Eula ist für den FSV nichts zu holen!

Am Sonnabend stieg das Achtelfinale um den Kreispokal. Nach dem Serbitz vor einigen Wochen im Punktspielbetrieb gegen Eula I mit 3:0 verlor und eine sehr schlechte Leistung zeigte, wollte man es gegen deren Reserve besser machen. Man spielte eine Liga höher und war Vorjahresfinalist – also eine klare Sache! Doch auch das ging wieder nach hinten los und man unterlag in Eula mit 2:1 nach Verlängerung.

 



So spielte der FSV

Es fehlten: Ch. Penzholz; M. Nestler; F. Richter und M. Wolf

Eula übernahm vor Heimischer Kulisse mit dem Anpfiff sofort die Regie auf dem Platz und zeigte wer Herr im Haus war. Der FSV versuchte die Aktivisten von Eula von ihrem Tor fern zuhalten was auch ganz gut gelang. Zusätzlich versuchte die Eintracht mit kleineren Angriffen für Entlastung zu sorgen. Wie in der 28. Minute als Winkler sich nach einem langgeschlagenem Ball allein in Richtung des Eulaer Tor aufmachte und kurz vor dem Abschluss, unsanften Stoß im gegnerischen Strafraum von dem letzten Eulaer Verteidiger zu Fall gebracht wurde. Alle rechneten mit dem Strafstoßpfiff von Schiri Engelmann aber zum erstaunen aller blieb dieser aus und man lies weiter spielen. In der 35. Minute rutschte Müller am Fünfmeterraum nach einer Eingabe von Winkler aus und konnte den Ball nur noch versuchen im liegen im Tor unterzubringen. Was aber durch die gute Reaktion des Schlussmann von Eula verhindert wurde. Nur fünf Minuten später war es wieder Müller der eine gute Möglichkeit ausließ, Winkler flankte genau auf Th. Müller, der war aber einen Tick zu schnell und bekam das Leder in den Rücken gespielt und der Torschussversuch landete weit über dem gegnerischen Gehäuse. So ging es torlos in die Halbzeitpause.

Die zweiten 45 Minuten begannen mit einem großen Schreck für den FSV als in 50. Min. der gute Hüter Daniel Dietze eine gefährliche Flanke der Eulaer wegfaustete und dabei mit dem Spieler I. Michel zusammen stieß. Der Schlussmann der Eintracht blieb Minuten lag liegen und musste behandelt werden. Alle dachten an den ersten Spieltag der letzten Saison. Doch nach ca. 5 min. ging es dann weiter mit Daniel. Eula drängte auf die Führung aber scheiterte entweder an dem gerade erwähnten Spieler oder an der eng stehenden Abwehrreihe. Auch im Vorwärtsgang lief nun etwas mehr für Serbitz. So erarbeitete man sich kleinere Torchancen und Eckbälle. Einer dieser Ecken sollte fast zum Eklat führen als sich A. Lehmann den Ball zum Eckstoß bereit legte, hob Schiri – Assi Sprigade seinen Wimpel und forderte den Schiri den Gelben Karton zu zeigen, was er auch tat. Und alles nur weil der Ball nicht wie vorgeschrieben an der Eckenmakierung liegen blieb. „Man kann sich auch Affig haben.“ Dieser Eckball brachte jedoch nichts ein. Aber dafür die nächste Torchance in der 64. Minute. Als Lehmann eine Ecke scharf und straff auf den Langenpfosten schlägt, wo Winkler lauerte und das Runde Ding über die Linie drückte. Die mitgereisten Anhänger des FSV dachten nun der Knoten sei geplatzt und es ging jetzt vorwärts. Doch Eula versuchte den Druck hoch zu nehmen und rennte sich immer wieder in der Serbitzer Abwehr fest und war nur über Fernschüsse und Freistöße gefährlich. Eula lies dennoch einige gute Chancen aus. Zu erwähnen wären da zwei gute Flanken über rechts und links aber jeweils verpassten die Stürmer den Ball nur knapp.

Der Schiri zeigte eine Nachspielzeit von drei Minuten an und alle dachten wohl schon an die nächste Pokalrunde als es noch einmal brisant vor dem Gehäuse von Serbitz wurde. Die letzte Aktion des Spiels sollte ein Eckball für Eula sein. Keiner bemerkte den heran laufenden Spieler Reim und so kam diese auch unbehelligt zum Ausgleich einköpfen. Und das hieß Verlängerung.

Das man gegen Unterklassige Mannschaften noch eine Zugabe von 30 Minuten brauch, weis wohl seit dem letzten Jahr und der ersten Runde nun jeder. Für die Verlängerung musste Hüter Dietze passen. Seine Verletzung lies ein weiterspielen nicht zu, so kam Peter Wachocki auch noch zu seinem ersten Einsatz in den Reihen der ersten Mannschaft. Eula machte von Beginn an Druck und wollte eine schnelle Entscheidung, aber ihre Schüsse gingen entweder am Tor vorbei oder wurden auf den neuen Torwart Wachocki geschossen. Die beste Möglichkeit zur Führung für den FSV hatte Erhardt, der sich auf der linken Seite durchsetzte und das Ziel nur knapp verfehlte. Im Gegenzug schob Michel des SVE II nach einem langen Pass in den Lauf am herauslaufendem Hüter in der 103. Minute ein. In der zweiten Hälfte der Verlängerung geschah nicht mehr sehr viel, man konnte den Anschein haben des man sich seinem Schicksal ergeben hatte. Nach 120 Minuten war das Thema Pokal für den FSV beendet und für die Reserve des SV Eula geht der Traum von einem Finale verdientermaßen weiter. Da es im gesammten Spiel keinen Klassenunterschied gab.

Auf diesem Wege sei den Spielern der Zweiten Thomas Müller, Tom Hildwein, Peter Wachocki und Steve Cramer für ihre Unterstützung noch einmal gedankt und ihr habt eure Sache gut gemacht.


R. Grübel