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FSV Serbitz/Thräna - König des Unentschiedens!
Sechs Unentschieden in neun Spielen, so lautete die Bilanz des FSV Serbitz/Thräna in der bisherigen Spielzeit. Zwar gehört der FSV damit zu den drei Mannschaften in der Liga, die erst eine Niederlage verbuchen mussten und positioniert sich im oberen Tabellendrittel, mal wieder drei Punkte aus einem Spiel zu holen, ist dennoch das erklärte Ziel. Schaute man sich die tabellarische Situation vor dem Spiel gegen TuS Pegau an, konnte man meinen, dass dieses Spiel für einen Sieg geeignet wäre, das untere Tabellendrittel jedoch gibt in keinster Weise Auskunft, über die Spielstärke der Pegauer. Bei ihrem Heimspiel gegen die Serbitzer haben sie unter Beweis gestellt, dass sie durchaus eine Mannschaft sind, die in der Defensive gut organisiert ist, aber auch in der Offensive zu überzeugen weiß.
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Der FSV Serbitz/Thräna erwischte in Pegau einen Blitzstart, denn schon nach wenigen Minuten sollte ihnen ein Elfmeter, nach einem Foul an Thomas Winkler, zugesprochen werden, den Sören Winkelmeier zum 1:0 verwandelte. Die Pegauer zeigten sich davon aber unbeeindruckt und glichen nach ein paar Minuten das Spiel aus. Die ersten zehn Minuten des Spiels hätten sich beide Mannschaften also getrost schenken können. Leider sollte der weitere Verlauf der ersten Halbzeit für den FSV ebenso trostlos werden, wie das Wetter war, unter dem die Partie stattfand. Die Zuordnung stimmte phasenweise überhaupt nicht und auch spielerisch lief bei den Serbitzern nicht viel zusammen. Die pegauer Spieler hingegen ließen den Ball gut zirkulieren, standen hinten sicher, verpassten es jedoch, sich aus ihrer Überlegenheit zwingende Chancen zu erarbeiten. So gaben sie den Serbitzern die Möglichkeit, die größte Chance der ersten Halbzeit, neben den beiden Toren natürlich, für sich zu verbuchen. In der 29. Minute war es Andreas Lehmann, der Michael Dinter mit einem vorzüglichen Pass bediente. Dieser war in den Sechzehner eingedrungen, ließ seinen Gegenspieler schön aussteigen, schob den Ball danach aber knapp rechts am Tor vorbei. All das geschah in sehr hohem Tempo und hätte ein wunderschönes Tor werden können. So gingen beide Mannschaften mit dem 1:1 in die Kabinen. Trotz der guten Chance für Michael Dinter, war dieses Ergebnis etwas schmeichelhaft für den FSV, denn die Serbitzer ließen doch einiges an Engagement vermissen, was in der zweiten Halbzeit aber deutlich besser werden sollte. Diese sollte gleich mit einem Schreckmoment für den FSV beginnen, als ein Schuss eines pegauer Spielers rechts im Tor zappelte. Die Aktion wurde jedoch kurz zuvor vom Schiedsrichter abgepfiffen, der an diesem Tag in einigen Entscheidungen unglücklich wirkte. Auch in der 52. Minute wurde es gefährlich vor dem serbitzer Tor. Nach einer Flanke von links, die einige Male gefährlich abgefälscht wurde, konnte erst Matthias Nestler die Situation entschärfen. Vier Minuten später sollte dann der FSV zu einer guten Gelegenheit kommen. Thomas Winkler spielte einen herrlichen Pass in den Lauf von Holger Bauch, der dadurch alleine auf das gegnerische Tor zulaufen konnte. Allerdings agierte der serbitzer Edel-Joker in dieser Aktion zu hektisch, ließ sich zu weit vom Tor abdrängen und konnte den Ball dann nicht mehr auf dieses bringen. Zur Mitte der zweiten Hälfte wurde für Holger Bauch Matthias Erhardt eingewechselt - ein klares Signal von René Grübel in Richtung Defensive. Viel sollte in dieser zweiten Halbzeit auch nicht mehr passieren. Der FSV schaffte es an diesem Tag einfach nicht, ein Offensivspiel aufzubauen und beschränkte sich in der zweiten Halbzeit auf das Verteidigen. Das gelang aber auch deutlich besser als in der ersten Halbzeit und machte es den Gastgebern schwer, zu guten Gelegenheiten zu kommen. Den letzten Aufreger des Spiels gab es in der 88. Minuter, als Matthias Erhardt mit dem Ball frei auf der rechten Seite lief und mit einer verunglückten Flanke die Latte des pegauer Tores traf. Wenige Augenblicke später war dann Schluss und das Punktekonto des FSV Serbitz/Thräna um einem Punkt reicher. Auch wenn die Partie wieder einige Defizite im Spiel nach vorne deutlich machte, war die kämpferische Leistung in der zweiten Halbzeit sehr ordentlich, womit sich die Serbitzer diesen Punkt auch verdienten. Es bleibt also weiterhin dabei, dass die Spieler des FSV die Könige des Unentschiedens sind und man zum achten Mal in Folge ungeschlagen geblieben ist. Eine Statistik, die sich durchaus sehen lässt.
K. Gentsch
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